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Bad Blankenburg – Erholungsort und Wiege des Kindergartens

Bad Blankenburg ist das Tor zum wildromantischen Schwarzatal, eines der ältesten Naturschutzgebiete Thüringens, und damit ein idealer Ausgangspunkt für Wander- und Radtouren sowie zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Die gut beschilderten Wanderwege laden Wanderer zu jeder Jahreszeit ein, die Vielzahl der Flora und Fauna zu entdecken.

Hoch über der Stadt thront die Burg Greifenstein, eine der größten deutschen Feudalburgen Deutschlands. 1208 erstmals urkundlich erwähnt, war sie Stammsitz der Grafen und Fürsten von Schwarzburg und Wiege des deutschen Königs Günter XXI. Dem Besucher erschließt sich nach Besteigen des Turmes ein phantastischer Blick auf die Stadt und die Umgebung. Neben dem kleinen Burgmuseum ist auch die Burgschänke beliebter Anziehungspunkt.

Exportschlager unserer Stadt ist der Kindergarten: ein Wort, das nicht übersetzt werden muss, um von Japan bis Amerika verstanden zu werden. 1840 gründete der Thüringer Pädagoge Friedrich Fröbel im (Bad) Blankenburger Rathaus den ersten Kindergarten der Welt. Hier entwickelte er seine berühmt-bewährten Spielgaben, seine Mutter- und Koselieder und bildete die ersten Kindergärtnerinnen aus. Eine umfangreiche Ausstellung zum Leben und Wirken des Pädagogen bietet das Friedrich-Fröbel-Museum und lockt damit Erzieher aus aller Welt zum Lernen und Kinder zum Basteln ein.

Die gute Luft und das klare Wasser lockten viele Gäste hierher und somit begann 1840 der Kurbetrieb mit Sanatorien und Heilanwendungen. Auf fürstlichen Erlass erhielt  Blankenburg 1911 das „Bad“ im Namen und darf sich seitdem Bad Blankenburg nennen. Heute fließt im Kurpark im Heilquellen-Pavillon die Antoniusquelle, ein Natrium-Kalzium-Chlorid-Wasser, welches bei Störungen des Magen-Darm-Traktes Linderung verspricht und eine Psychosomatische Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen ist hier beheimatet. Seit 2013 ist Bad Blankenburg ein staatlich anerkannter Erholungsort.

Ebenfalls lohnt sich der Besuch unseres Rathauses. Im Eingangsbereich wurde bei der vollständigen Sanierung 1995 ein Brunnen freigelegt, welcher nun durch einen gläsernen Boden sichtbar ist. Eine vielfältige Sammlung von Schmetterlingen kann man hier im Dr. Steuer-Kabinett bestaunen.

Eine der ältesten Braustätten Deutschlands befindet sich im Ortsteil Watzdorf. Seit 1411 brauen die Watzdorfer edle Biere. Bei einem Besuch der Erlebnisbrauerei Watzdorf können Sie in die faszinierende Geschichte der Braukunst eintauchen und den Kontrast zwischen handwerklichen Techniken und modernster Verfahrensweise erleben.

Selbst eine Königin hat Bad Blankenburg zu bieten: eine Lavendelkönigin. Vor 200 Jahren wurde um Bad Blankenburg gewerbsmäßig Lavendel angebaut. In Anlehnung an diese Tradition findet jedes Jahr im Sommer das Lavendelfest statt. Rund um den Marktplatz herrscht dann buntes Treiben und Lavendelduft liegt in der Luft. Zu diesem Fest wird jährlich eine neue Lavendelkönigin gekrönt. Lavendel finden Sie heute noch in den Parkanlagen und Grünflächen der Stadt.

Bad Blankenburg ist auch der Sitz der Deutschen Evangelischen Allianz. Hier treffen sich alljährlich Anfang August bis zu 3000 Christen aus allen Teilen Deutschlands und der ganzen Welt um miteinander zu beten und sich über ihren Glauben auszutauschen.

Mit der Landessportschule verfügt die Stadt darüber hinaus über eines der schönsten und modernsten Sport- und Tagungszentren Deutschlands. Verschiedene Außen- und Innensportplätze, wie z.B. Fußballplätze, Leichtathletikanlagen, Beachanlage, Tennisplätze, 4-Felder-Halle u.v.m, bieten zahlreiche Möglichkeiten für Training, Wettkampf und Freizeit. Mannschaften von der Kreisklasse bis hin zur 1. Fußball Bundesliga, sowie DFB Nachwuchs Nationalmannschaften trainieren regelmäßig dort.